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Funktionsweise
Die
DRYmaster -
Technologie
basiert auf den Forschungsergebnissen
von Prof. Reuß, der 1806 bei seinen Versuchen mit Lehm
entdeckte, dass das Wasser in Feinboden vom
+ Pol zum
-
Pol wandert.
Dieses physikalische Gesetz wurde bei der Entwicklung von
Entfeuchtungstechnologien für die Zwecke der Mauertrockenlegung
angewendet und unter dem Namen Ernst -
Systeme bekannt. Der Schweizer Paul Ernst
beobachtete im Rahmen der in den Jahren 1934 bis 1935
durchgeführten Versuche, dass feuchte Mauern immer ein eigenes
elektrisches Feld haben.
Natürliche
elektrische Polarisation und Spannungsverlauf bei aufsteigender
Feuchtigkeit

Er baute daraufhin Kupferstäbe in die feuchten Wände ein und
erreichte nach deren Erdung die Umpolarisierung der natürlichen
Polung des Mauerwerkes, so dass das Wasser ins Erdreich
zurückwanderte. Moderne elektronische Mauerentfeuchtungssysteme
werden dagegen ausschließlich von einer externen Quelle mit
Strom versorgt.
Das jeweils
eingesetzte DRYmaster - System erzeugt in
der feuchten Gebäudekonstruktion ein schwaches elektromagnetisches Feld mit
niedriger Frequenz, dessen virtueller + Pol sich am Installationspunkt des DRYmaster
- Gerätes befindet und der - Pol
verstreut an den Wänden, an den Fundamentmauern sowie am Boden in der
unmittelbaren Gebäudeumgebung liegt.
Im Falle
einer DRYmaster EO - Anlage bilden die oben
liegenden Elektroden den + Pol und die
Erdung den - Pol des Elektrofeldes. Da
die Richtung der Feuchtigkeitstransportes unter Einfluss des elektromagnetischen
Feldes in fast allen Baumaterialien vom +
zum - Pol verläuft, ruft das so geformte
Spannungsfeld im feuchten Mauerwerk zwei voneinander unabhängig verlaufende
Prozesse hervor:
1. Die
Transportrichtung des kapillaren Feuchtigkeitsstromes wird umgekehrt und die
kapillare Feuchtigkeit ins Erdreich zurückgeführt
2. Eine
aktive Feuchtigkeitsblockade im Bereich der kleinsten Kapillaren wird erzeugt
Umpolarisierung der
Gebäudeumgebung im Wirkungsbereich des Gerätes
LE - DRYmaster 260

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